SPL DrumXchanger: Beta-Version zur Musikmesse

Der Name des neuen Software-Tools von SPL ist Programm: Der DrumXchanger ersetzt Schlagzeug-Sounds. Mit der Transient-Designer-Technologie haben die Niederrheiner in dieser Disziplin allerdings ein Ass im Ärmel.

Durch die Erfindung der pegelunabhängigen Dynamikbearbeitung hatte SPL bereits in den 90er Jahren die Grundlage für alle Transienten-Tools geschaffen. Jetzt nutzt der Hersteller diese Technik für eine weitere Innovation: Der DrumXchanger nutzt die Technik des Transient Designers zur Erkennung von Drum-Hits. Alle Anschläge sollen somit unabhängig von der Dynamik präzise erkannt werden – sogar bis hin zu leisen Zwischenschlägen (Ghost Notes). Laut SPL erledigt der DrumXchanger diese Aufgabe in Echtzeit und fügt die Samples sogar phasengenau in das Originalsignal ein.
Neben der Möglichkeit, das Sample dem Original frei zuzumischen, steht eine Ducking-Funktion zur Verfügung. Dabei bleibt das Ambiente weitgehend erhalten, da im Originalsignal nur der Schlag selbst heruntergezogen wird.

Zwei Transient Designer inklusive
Der Transient Designer arbeitet aber nicht nur hinter den Kulissen. Dem DrumXchanger-Anwender stehen neben den primären Funktionen zwei komplette Transient Designer-Stufen zur Signalbearbeitung zur Verfügung.
Die weitere Ausstattung umfasst Hoch- und Tiefpassfilter für Original-, Sample- und Ausgangssignal. Alle Samples können in Echtzeit plus/minus eine Oktave gepitcht werden. Zusätzlich erlaubt eine Delay-Regelung die punktgenaue Platzierung des Samples.

Sample Library
SPL liefert gleich eine Grundausstattung mit hochwertigen 24Bit/96kHz-Samples mit. Die mit eigenen Vorverstärkern und Prozessoren produzierte Bibliothek umfasst drei Schlagzeug-Kits mit je einer Snare, einer Bass-Drum und vier Toms pro Kit. Jedes Multi-Sample besteht dabei aus bis zu 80 Einzel-Sounds in 16 verschiedenen Dynamikstufen und fünf Variationen.
Eigene Samples können als WAV-Dateien geladen werden. Ein Werkzeug zur Erstellung und zum Import eigener Multi-Samples ist ebenso geplant wie die MIDI-Anbindung (In & Out) des Plug-ins.

Der DrumXchanger wird 356 EUR einschließlich MwSt. kosten. Das native Plug-in unterstützt RTAS-, VST- und AU-Formate für MAC und PC. Sowohl für Besitzer des Transient Designer-Plug-ins als auch zur Produkteinführung sind Rabatte geplant.
Die Beta-Version des DrumXchanger wird zur Musikmesse in Frankfurt vom 24. bis 27. März 2010 veröffentlicht. Der Verfügbarkeitstermin der finalen Version wird auf der Messe bekannt gegeben. Besucher der Musikmesse finden den SPL-Stand B82 in Halle 5.1.

Quelle: www.amazona.de

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